„Wohnen: gestern - heute - morgen?“

Ganz im Sinne von Heinrich Zille , der sagte "Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genauso töten wie mit einer Axt", werden wir uns natürlich stark mit den sozialen Aspekten beschäftigen: Wie und unter welchen Umständen wohnten und wohnen Menschen (mit kleinem Geldbeutel)? Wie sieht sozialer Wohnungsbau heute aus, wie morgen? Was macht Wohnungslosigkeit mit Menschen?

Eng in Verbindung damit stehen architektonische Konzepte: Was braucht der Mensch zum Wohnen? Wie werden Räume gestaltet, wie verbinden sich Innen und Außen? Auch das Thema Klimaschutz soll dabei nicht zu kurz kommen. Im Zusammenhang damit sollten wir über Städteplanung sprechen, über Nachverdichtung und Gentrifizierung, aber auch über Mobilität und den Gegensatz von Stadt und Land. Doch nicht nur die (bekannten) Probleme, sondern auch kreative Lösungsansätze und Einflussmöglichkeiten für Staat und Gesellschaft sollen betrachtet werden.

Das Themengebiet kann von den Arbeitsgruppen also aus den unterschiedlichsten Perspektiven angegangen werden: Politisch, historisch und ökonomisch. Dadurch bieten sich viele Möglichkeiten, wissenschaftliche Arbeitstechniken zu erlernen und zu vertiefen: Neben der Literaturrecherche können dies bspw. (Experten)Interviews oder empirische Untersuchungen sein.

Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr mit interessierten SchülerInnen und einem aktuellen Thema!

Sandra Keberle & Tabea Schell